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Allgemein

Es werden zwei Klassen von Parametern unterschieden: globale und auf Sets bezogene Parameter. Ein Set ist ein Verarbeitungsblock, der auf eine Datendatei zum Verarbeiten verweist und diese mit bestimmten Parametern verarbeitet wird. Globale Parameter betreffen alle Sets gleichermaßen, alle anderen beziehen sich auf den momentanen Set und können nicht außerhalb verwendet werden.

Folgende Parameter gelten ab Version 45 des HitBatch-Clients, Stand 04.02.2013.

Globale Parameter

Absatz [Global]:
USERID Die Betriebsnummer der sendenden Stelle (Landwirt, Regionalstelle, etc.) notwendig 
PIN das zur USERID gehörige numerische Passwort oder ?, um Passwort über STDIN (Standardeingabe im DOS-Fenster) abzufragen

Ab Version 33 sind auch Dateinamen zulässig, wenn sie ein Steuerzeichen vorgestellt bekommen:
@<dateiname>, wenn aus der gegebenen Datei die PIN gelesen werden soll
#<dateiname>, wenn aus der gegebenen Datei die PIN gelesen und entschlüsselt werden soll. Ist die PIN jedoch nicht verschlüsselt, dann wird sie automatisch verschlüsselt in die Datei zurückgeschrieben.

notwendig
MBN Mitbenutzernummer
MBN_ID's sind hier nicht zulässig
optional
MANDANT Mandant, für den HIT-Gesamt-Bevollmächtigung vorliegt und für den hier jetzt agiert werden soll optional
MELDEWEG Legt den Meldeweg des Batch-Clients fest. Erlaubt sind:
bullet1: Regionalstelle (darf nur von einer Regionalstelle verwendet werden)
bullet4: Batch (für alle anderen Benutzer)
notwendig
PRIMARYSERVER IP-Adresse des HitServers, an den die Meldungen bzw. Abfragen geschickt werden (üblicherweise hitserver.hi-tier.de)
Die jeweils aktuellen Informationen zu den Internet-Adressen und Ports des HI-Tier siehe hier.
notwendig
PRIMARYPORT der dazugehörige Port (normalerweise 2222) notwendig
BACKUPSERVER IP-Adresse des Backup-Servers, für den Fall, dass der primäre Server nicht arbeitet (üblicherweise hitbackup.hi-tier.de) notwendig
BACKUPPORT der dazugehörige Port (normalerweise 2222) notwendig
PROTOLEVEL gibt an, wie viel im Protokoll nach PROTOFILE ausgegeben wird. Gültige Werte sind:
bullet0: nur sehr wichtige Hinweise
bullet1: wichtige Hinweise
bullet2: Informativ
bullet3: Sehr informativ (gibt z.B. jede Serveranfrage aus)
bullet4: gibt alles aus
bullet5 :analog 4 inklusive Anmeldestring und PIN
empfohlen
PROTOFILE Protokollausgabedatei. Wird es leer gelassen, wird zur Standardausgabe (im DOS-Fenster) ausgegeben. notwendig
PROTOAPPEND legt fest, ob neue Protokollausgaben hinten an bestehende angehängt werden oder ob alte Protokolle gelöscht werden:
bullet0: überschreiben
bullet1: anhängen
empfohlen
ANTWORTVERBOSE legt die Menge der Information fest, die vom Server als Antworten kommen sollen:
bullet0 : weder <Objekt> noch <Text>
bullet1 : <Objekt>, aber nicht <Text>
bullet2 : <Text>, aber nicht <Objekt>
bullet3 : <Objekt> und <Text>
empfohlen
SCHWERE diese Zahl legt fest, welche Antworten vom Server im LOGFILE gespeichert werden. Alle Antworten unterhalb der hier angegebenen Schwere werden nicht im LOGFILE gespeichert. notwendig
SETCOUNT die Anzahl der vorhandenen Sets in der Ini-Datei notwendig
STARTSET die Nummer des Set, bei dem der HitBatch beginnen soll notwendig
SATZINTERVALL gibt an, nach wievielen Sätzen jeweils eine Satzinformation ausgegeben wird. Ein Wert 0 deaktiviert die Ausgabe. Ausnahme: Ist PROTOLEVEL>=4, dann wird unabhängig davon jeder Satz ausgegeben optional
INPUTTEST wird dieser Parameter auf 1 gesetzt, werden die Datenzeilen auf ein korrektes CSV geprüft, bevor sie an den Server geschickt werden:
bullet0: keine CSV-Prüfung
bullet1: CSV-Prüfung
optional
TIMEOUT Anzahl Sekunden, nach denen der Client sich selbst beendet, wenn solange keine Datenübertragung mehr geschieht optional
BLOCKMAX Dieser Wert ist für die Blockübertragung von Bedeutung und gibt die Anzahl am Stück gesendeter Datensätze an den Server an. optional
BLOCKRESTLOG darin werden die während einer Blockübertragung aufgetretenen Fehler gespeichert. War die Blockübertragung erfolgreich und werden dann Fehler vom Server gemeldet, dann werden diese im LOGFILE gespeichert. optional
MAXCONSECUTIVEERRORS gibt die Anzahl der maximal nacheinander folgenden Fehlerantworten an, die vom Client zugelassen werden. Daneben gibt es noch weitere besondere Werte:
bullet-1: Server entscheidet selbst, wann es zu viele Fehler sind
bullet0: Client lässt alle Fehler durch
bullet1-9999: max. 1-9999 hintereinander folgende Fehler dürfen auftreten
optional
MAXACTPERCONNECTION maximale Anzahl Aktionen (Sätze oder Blöcke) pro Conenction. Nach dieser Anzahl von Aktionen wird Verbindung automatisch geschlossen und neu aufgebaut um Ressourcen im Server frei zu geben. Dieser Parameter ist nur in Spezialfällen sinnvoll, z.B. beim Ausführen von ZA-Aktionen sollte 1000 als Wert angegeben werden.
bullet0: unbegrenzt (Default)
bullet1-99999999:
optional
WRAPAROUND legt fest, ob der HitBatch von vorne beginnen soll, bis er wieder am aufzusetzenden Set ankommt oder ob er beim letzten Set aufhört:
bullet0: bis zum letzten Set gehen und beenden
bullet1: bis zum letzten Set gehen, von vorne beginnen und bis zum n-1-ten Set gehen
optional
OldDataStream Feinsteuerung des Lesens des Socketstream vom Server (neu seit 29.06.2012):
bullet0: Lese mit BufferedReader, jetzt Standard, dadurch wird EURO zumindest als 0x80 für Windows korrekt übertragen (Default)
bullet1: Lese nach alten Version mit DataReader (der kann ggf. Betriebssystemspezifische Unterschiede berücksichtigen, ersetzt aber im jeweiligen Kontext unbekannte Zeichen durch ?)
optional
LOOPBACKTEST Schalter, der angibt, ob ein Server simuliert werden soll oder nicht:
bullet0: 'echten' Server benutzen (die nächsten drei Parameter sind dann
bullet1: Server simulieren
optional
LOOPBACKMIN Anzahl der minimalen Antworten, die von einem simulierten Server kommen dürfen optional
LOOPBACKMAX Anzahl der maximalen Antworten, die von einem simulierten Server kommen dürfen optional
LOOPBACKSCHWERE ist eine durch ; getrennte Liste von Schwere-Werten, die beim Simulieren der Antworten verwendet werden. Der erste Wert betrifft die Antwort vom Server, ob er bereit ist, der zweite Wert bezieht sich aufs LOGON und alle nachfolgenden Werte beziehen sich auf die dann weiteren Antworten.
Beispiel:
0;1;1;0 liefert Schwere 0 bei der Antwort vom Server, ob er bereit sei (Spalte 1), dann liefert er Schwere 1 beim LOGON (Spalte 2), dann Schwere 1 bei der ersten Antwort (Spalte 3) und schließlich Schwere 0 bei der zweiten Antwort (Spalte 4).
optional
CONNECTLOGFILE Da hinein werden die Verbindungsangaben und Antworten des HitBatch zum HitServer protokolliert optional
CONNECTLOGLEVEL erlaubt das Umschalten zwischen normaler und erweiterter Ausgabe:
bullet0: nur Verbindungsinformationen loggen
bullet1: Verbindungsinformationen und Ini-Datei-Parameter loggen
optional
PROTOSCREEN Steuert die Ausgabe der Protokolldatei auf dem Bildschirm, wenn PROTOFILE gesetzt ist. Folgende Werte sind möglich:
bullet-1: nichts auf dem Bildschirm protokollieren, sondern nur in PROTOFILE
bullet0: nur sehr wichtige Hinweise
bullet1: wichtige Hinweise
bullet2: Informativ
bullet3: Sehr informativ (gibt z.B. jede Serveranfrage aus)
bullet4: gibt alles aus
bullet5 :analog 4 inklusive Anmeldestring und PIN
optional
CONNTIMEOUT Gibt die Anzahl Sekunden an, nach denen der HitBatch annehmen soll, dass der HitServer nicht erreichbar ist. Gewöhnlich wird 30 verwendet. Bei -1 wird der Timeout der Java-Laufzeitumgebung und/oder des Betriebssystems verwendet. optional
SERVTIMEOUT Gibt die Anzahl Sekunden an, nach denen der HitBatch annehmen soll, dass vom HitServer keine Daten mehr kommen. Diese Angabe ist z.B. bei größeren Delta-Transfers hilfreich. Per Default wird 1 Stunde (also 3600) angenommen. Bei -1 wird der Timeout der Java-Laufzeitumgebung und/oder des Betriebssystems verwendet. optional
CIPHERLEVEL Legt den Verschlüsselungsmodus fest. Erlaubt sind folgende Angaben:
bullet0: keine Verschlüsselung
bullet1: nur die Anmeldung asymmetrisch verschlüsseln, den Datentransfer nicht
bullet2: die Anmeldung asymmetrisch verschlüsseln, den Datentransfer symmetrisch
optional
SVRPUBKEY Wird CIPHERLEVEL=1 oder =2 verwendet, dann muss hier der öffentliche Schlüssel für die Anmeldungsverschlüsselung angegeben werden. Dazu kann man entweder den Schlüssel in Hex-Notation oder als Verweis auf eine Datei in der Form @datei.key angeben.

Den aktuell gültigen öffentlichen Schlüssel finden Sie auf einer eigenen Seite.

optional
PINAUTOMATIK Wird PINAUTOMATIK=1 gesetzt, dann generiert der HitBatch automatisch eine neue PIN, falls die aktuelle PIN abgelaufen ist, und speichert diese in der Konfiguration (entweder direkt in der Ini-Datei oder in einer externen Datei, je nach Parameter PIN). optional
MAXACTPERCCONNECTION Der Wert dieses Parameters legt fest, wieviele Aktionen maximal über die selbe Verbindung abgesetzt werden dürfen. Nach dem Erreichen des Schwellenwertes wird die aktuelle Verbindung beendet und eine neue Verbindung geöffnet. Anschließend wird die Transaktion fortgesetzt. 0 steht dabei für unbegrenzt. optional
VHWRONGFLD Steuert das Verhalten bei einem unbekannten oder unnötigen ADIS-Feld (wird beim LOGON als Spalte VHWRONGFLD mitgeliefert) . 1 bedeutet, den Fehler zu ignorieren, während 0 eine Fehlermeldung liefert. optional
RSVERBOSEDEFAULT Legt fest, wie Feldliste bei einer Antwort auf eine Abfrage (via RS) aussehen soll (wird beim LOGON als Spalte RS_V_DEF mitgeliefert):
bullet0:  wie bisher nur Feldnamen
bullet1: Feldnamen mit Informationen aus Data-Dictionary
optional
WRITERESTART Ist WRITERESTART=0, dann wird STARTSET und DATALINESSOFAR in der aktuellen Ini-Datei nicht für ein Wiederaufsetzen aktualisiert, wenn die aktuelle Übertragung abbrechen sollte. Ein Neustart des HitBatch beginnt dann immer im selben SET und der selben Datenzeile.

Bei WRITERESTART=1 verhält sich der HitBatch wie bisher.

optional
REPLACECONSTANTS Legt ob Makro-Variablen genutzt werden. Erlaubt sind folgende Angaben:
bullet0: Nein, keine Ersetzung
bullet1: nur in INI-File im Befehl=...
bullet2: in INI-File und allen IN-Files (IN-File werden nur bearbeitet wenn keine InputTemplate angegeben werden, denn im Template findet sowieso Ersetzung der Makros statt)
optional
Makro-Variablen

Folgende Makro-Variablen sind definiert:

%Heute% Heute
%Morgen% Morgen
%Gestern% GesternX
%Vorgestern% Vorgestern
%Heuer% Heuer, also für Nicht-Süddeutsche - das aktulle Jahr
%HeuteX% Heute, in der Form "yyyy-MM-dd"
%MorgenX% Morgen, in der Form "yyyy-MM-dd"
%GesternX% GesternX, in der Form "yyyy-MM-dd"
%VorgesternX% Vorgestern, in der Form "yyyy-MM-dd"
%HeuteMinTage% Heute minus x Tage
%HeuteMinMonateRoundDown% Heute minus x Monate
%Heute([+-]?[0-9]+)T([+-]?[0-9]+)M([+-]?[0-9]+)J%Heute plus oder minus x Tage, plus oder minus x Monate, plus oder minus x Jahre, z.B: %Heute-14T+0M+0J%
%Heuer([+-]?[0-9]+)Jahre Heuer plus oder minus x Jahre
%Jetzt% Aktueller Zeitpunt im der Form "dd.MM.yyyy HH:mm:ss.SSS"
%MemUsed% Verbrauchter Speicher
%ENV:<x>% Umgebungsvariable, z.B: %ENV:Temp%
(kein Parameter)
 

Auf Sets bezogene Parameter

Absatz [Set-N]:(mit N=1...SETCOUNT)
USERID Nur für den aktuellen Set gültig: Die Betriebsnummer der sendenden Stelle (Landwirt, Regionalstelle, etc.) optional
PIN Nur für den aktuellen Set gültig: das zur USERID gehörige numerische Passwort oder ?, um Passwort über STDIN (Standardeingabe im DOS-Fenster) abzufragen optional
MBN Nur für den aktuellen Set gültig: Mitbenutzernummer; MBN_ID's sind hier nicht zulässig optional
MANDANT Nur für den aktuellen Set gültig: Mandant, für den HIT-Gesamt-Bevollmächtigung vorliegt und für den hier jetzt agiert werden soll optional
MELDEWEG Nur für den aktuellen Set gültig: Legt den Meldeweg des Batch-Clients fest. Erlaubt sind:
bullet1: Regionalstelle (darf nur von einer Regionalstelle verwendet werden)
bullet4: Batch (für alle anderen Benutzer)
optional
MELDUNG die Meldung, die abgesetzt werden soll, z.B. GEBURT, LOMNACHB, ZUGANG notwendig *1)
COMMAND die Aktion, mit der die Meldung ausgeführt wird, mehr dazu siehe Konfiguration notwendig *1)
BEFEHL alternativ kann man einen kompletten HIT-Protokoll Befehl angeben,
z.B: *2:RS/C:BTR_D/BNR15;NAME;#BESTREG():BNR15;=;09131140001

*1) Hinweis: Wenn BEFEHL gegeben, müssen MELDUNG, COMMAND und INFILE leer beleiben

optional
ROWKEY Nur für den aktuellen Set gültig: Legt den optionalen Rowkey für die Hit-Befehlsübermittlung fest. Erlaubt sind:
bullet*: die erste Spalte (ggf. nach Befehl und Meldung) im IN-File enthält den Rowkey (Spalte wird nicht als Datenspalte übertragen)
bullet<Liste mit Spalten-Nr.>: ein oder mehrere der Datenspalten werden zusätzlich als Rowkey übertragen.
optional
VERHALTENBEINACHFRAGE Liefert der Server eine Antwort der Schwere 2 (d.h. eine Nachfrage), dann kann diese entweder übergangen werden oder bestätigt werden:
bullet0: übergehen, d.h. der Satz ist dann nicht in der Datenbank gespeichert
bullet1: schickt den Satz erneut, jedoch mit /S (so dass der Server den Satz trotz evtl. Nachfrage speichert)
bullet2: wie 1, jedoch werden nur die Sätze erneut geschickt, deren Fehlernummer mit der aus der NACHFRAGELISTE übereinstimmt
optional
NACHFRAGELISTE eine Liste von Fehlernummern, die mit dem Trennzeichen ; aufgelistet werden. Ist VERHALTENBEINACHFRAGE=2, dann werden nur die Sätze mit /S erneut gesendet, die in dieser Liste vorkommen optional
NACHFRAGENOTINTOLOG Sollen zu Meldungen bei VERHALTENBEINACHFRAGE oder =2 die Fehlversuche nicht in's LOGFILE geschrieben werden?
bullet0: nein, Fehlversuche schreiben
bullet1: ja, Fehlversuche nicht schreiben
optional
TESTDOPPELTEHEADER Ist dieser Parameter auf 1 gesetzt, dann werden identische und mehrfach auftretende Headerzeilen übergangen, anderenfalls nicht:
bullet0: nicht testen, d.h. das INFILE enthält sicher keine doppelten Header
bullet1: testen und ggf. überspringen
optional
DATALINESSOFAR gibt an, wieviele Zeilen in diesem Set schon bearbeitet wurden. Beim Neuaufsetzen des HitBatch werden erst diese Anzahl Zeilen im INFILE übersprungen, bevor er neu liest. notwendig
INPUTAFTERSUCCESS legt fest, was mit dem INFILE geschehen soll, wenn es erfolgreich abgearbeitet wurde:
bullet0: Datei unverändert lassen
bullet1: Datei leeren (d.h. sie bleibt erhalten, hat aber Länge 0)
bullet2: Datei physisch löschen
bullet3: Datei umbenennen in <Datei>.xxx (mit xxx 3stellige fortlaufende Nummer)
optional
INFILE Dateiname der Eingabedatei notwendig *1)
OUFILE Dateiname der Ausgabedatei für Abfragen, wenn leer geht die Ausgabe an den Bildschirm optional
LOGFILE Dateiname der Log-Datei notwendig
GOODFILE Dateiname für die Datensätze, die korrekt gemeldet/abgefragt werden konnten optional
BADFILE Dateiname für die Datensätze, die nicht korrekt gemeldet/abgefragt werden konnten optional
POPFILE Dateiname für eine POP(= POst Processing)-Datei, welche Anweisungen enthält, wie die Ausgabe formatiert werden soll, bevor sie ins OUTFILE geschrieben wird. Ist daher auch nur bei Abfragen hilfreich.

Diese Verarbeitungsmöglichkeit erlaubt eine individuelle Nachbearbeitung von Zeilen und Spalteninhalten; um z.B. den Output besser an die Inportbedürfnisse nachfolgender Programme wie z.B. Microsoft Excel anzupassen. Eine Auflistung möglicher Funktionen findet sich hier.

optional
CSVIN legt das Format der Eingabedatei fest:
bullet0: striktes CSV-Format mit Strings ohne Hochkomma, Sonderzeichen hex-Quoted, NULL als %--
bullet1: 'lesbares' CSV-Format mit Strings in Hochkomma, NULL und Leer nicht unterscheidbar
bullet2: ADIS-Dateiformat
optional
CSVOUT analog CSVIN, aber für Ausgabedatei
Zusätzlich diese Werte:
bullet3: analog 0, aber in die erste Spalte kommt die Zeilennummer der Inputdatei
bullet4: analog 1, aber in die erste Spalte kommt die Zeilennummer der Inputdatei
bullet5: ähnlich 1, aber speziell für Excel-Import optimierte Datenformate (empfohlen wenn Daten in Excel geöffnet werden sollen)
bullet6: analog 5, aber in die erste Spalte kommt die Zeilennummer der Inputdatei

Ein Sonderfall ist zu beachten: Wird bei CSVOUT das ADIS-Dateiformat verwendet (d.h. CSVOUT=2), dann muss CSVIN auch auf dieses Format verwenden, weil sonst der HitBatch abbrechen würde (hat mit der Handhabung der ADIS-Datenstrukturen im HitBatch zu tun).

optional
CSVLOG analog CSVIN, aber für Logdatei optional
CSVALTEVERSION Soll Verhalten bei CSVIN/CSVOUT=1 kompatibel zur alten fehlerhaften Version 38 sein oder besser arbeiten?

Mit der Version 39 des HitBatch-Clients wurden Probleme mit der CSV-Verarbeitung im Modus CSVIN/CSVOUT=1 behoben:

bulletDas Programm entfernt jetzt korrekt Hochkommas aus der Input-Datei im Modus CSVIN und bearbeitet verdoppelte Begrenzungszeichen
bulletIm Modus CSVOUT=1 erzeugt das Programm besser formatierte Ausgabedateien; insbesondere die Weiterverarbeitung mit Microsoft Excel wurde erleichtert

Sollte aber das alte "falsche" Verhalten weiter benötigt werden, kann das mittels CSVALTEVERSION=1 erzwungen werden.

optional
CSVINHK Legt fest, welches Zeichen als Begrenzungszeichen einer Zeichenkette verwendet wird. Es können auch paarweise Buchstaben angegeben werden, z.B.CSVINHK=""()'', dann sind Spalten wie Meier, "Meier", (Meier) und 'Meier' zulässig. Es sind auch unsymmetrische Begrenzungszeichen gültig: ein z.B.CSVINHK=[!, schließt den Meier ein in [Meier!.
Standard sind ""''.
optional
CSVOUTHK Legt fest, welches Zeichen (im Gegensatz zu CSVINHK nur ein Zeichen!).als Begrenzungszeichen einer Zeichenkette verwendet wird.
Standard ist ".
optional
LOGFILEFORMAT Gibt an, wie die Logdateidaten ausgegeben werden sollen:
bullet0: Standardformat - Nur Stern und Daten, z.B. *276090000000001;1
bullet1: Format mit Stern, Nummer der Zeile im Inputfile, Befehl und Daten (getrennt durch Doppelpunkt), z.B. *2:XS/S:....
bullet2: Format mit Stern, Nummer der Zeile im Inputfile, Befehl, Objekt (Meldung/Feldlist) und Daten (getrennt durch Doppelpunkt), z.B. *2:XS/S:....
bullet3: die reinen Antwortdaten, ggf. mit Rowkey
optional
TESTROWCOUNTER Bei Abfragen mit COMMAND=RB stimmt ggf. die Anzahl der erhaltenen Sätze nicht mit der vom Server gelieferten Anzahl überein. Um zu verhindern, dass der HitBatch dann abbricht, obwohl der Datenumfang eigentlich korrekt ist, muss der Parameter auf 0 gesetzt werden.
bullet0: nicht auf korrekte Anzahl testen
bullet1: auf korrekte Anzahl testen
optional
FUNCONLY Wenn bei semikomplexen Abfragefunktionen (also die mit #) für die Führungsentität (=MELDUNG) keine Ausgabespalten verwendet werden, kann mit FUNCONLY=1 die Hinweiszeile mit *) s.u. ignoriert werden.
bullet0: normale Ausgabe der Führungs- und Funktionszeilen
bullet1: nur die Funktionszeilen ausgeben. Wirkt nicht, sobald eine Spalte der Führungsentität angegeben wurde.
optional
OUTAPPEND legt fest, was mit dem OUFILE bei jedem Aufruf des Set passieren soll:
bullet0: neu anlegen bzw. überschreiben
bullet1: Ausgabe hinten anhängen
optional
LOGAPPEND legt fest, was mit dem LOGFILE bei jedem Aufruf des Set passieren soll:
bullet0: neu anlegen bzw. überschreiben
bullet1: Ausgabe hinten anhängen
optional
GOODAPPEND legt fest, was mit dem GOODFILE bei jedem Aufruf des Set passieren soll:
bullet0: neu anlegen bzw. überschreiben
bullet1: Ausgabe hinten anhängen
optional
BADAPPEND legt fest, was mit dem BADFILE bei jedem Aufruf des Set passieren soll:
bullet0: neu anlegen bzw. überschreiben
bullet1: Ausgabe hinten anhängen
optional
InputTemplate Ermöglicht alle Datenzeilen der Inputdatei (INFILE) mit einer Maske und Spaltenersetzungen zu verändern
um z.B. wenn in der 3.Spalte eine Betriebsnummer steht eine Abfragebedingung zu formulieren um alle zugehörigen Stammdaten zu lesen.

Beispiel:
InputTemplate=BNR15;EQ;#[3];ORDER;DBET_VON

Daten:
BNR15_P;DTYP_ZUO;BNR15_C;DZUO_VON
090000000001;1;090000000011;1.1.2000
090000000002;1;090000000012;1.1.2000

Erzeugt:
BNR15_P;DTYP_ZUO;BNR15_C;DZUO_VON

Im Template sind auch relative Datumskonstanten möglich:
%Heute%, %Gestern%, %Heute<t>T<m>M<j>J%

Beispiel:
InputTemplate=GEB_DATR;BW;%Heute-60T+0M+0J%;%Gestern%

optional
HeaderTemplate Da für die geplante neue "virtuelle" Inputdatei (also nach Anwendung des "InputTemplate" auf die einzelnen Datenzeilen)
die Überschrift i.d.R. nicht passt, gibt es mittels Parameter "HeaderTemplate=" die Möglichkeit auch die Überschriftzeile der Inputdatei zu modifizieren oder zu ersetzen..

Beispiel:
HeaderTemplate=$COUNT(#[1])

Daten:
BNR15_P;DTYP_ZUO;BNR15_C;DZUO_VON
090000000001;1;090000000011;1.1.2000
090000000002;1;090000000012;1.1.2000

Erzeugt:
$COUNT(BNR15_P)

optional
TemplateArt Standardmäßig wird bei der Template-Verarbeitung
 - das HeaderTemple mit der Überschriftszeile der Inputdatei verarbeitet
 - das InputTemplate mit den einzelnen Datenzeilen der Inputdatei

wenn man auch in der Headerzeile (also dem Objektteil des resultierenden HITP-Befehls) variablen der jeweiligen Datenzeile statt der Überschriftszeile verarbeiten möchte muss man TemplateArt=1 wählen.

bullet0: Standard (ist Default)
bullet1: Header mit jeder Datenzeile verarbeiten

Beispiel:
HeaderTemplate=#VERBLEIB(LOM;#[1])
InputTemplate=LOM;EQ;#[2]
TemplateArt=1

Daten:
Datum;Lom
1.1.2010;DE0913105103
1.1.2011;DE0913105310
1.1.2012;DE0913114005
1.1.2002;276000913101004
1.1.2002;276000913101999

Erzeugt: Den aktuellen Verbleib der Tiere zu unterschiedlichen Stichtagen

optional
TemplateGoodBad Standardmäßig wird bei der Template-Verarbeitung die Originalzeile ohne Anwendung des Templates in GOOD- und BAD-File ausgegeben. Das Verhalten kann aber geändert werden.
bullet0: Standard, Original-Inputzeile ausgeben (ist Default)
bullet1: Inputzeile nach Anwendung des InputTemplate in GOOD- und BAD-File ausgeben
optional
spezielle Aktion zum Filtern von Dateien
FilterArt Spezielle Angabe ob es sich bei diesem Step um einen normalen HIT-Batch Verarbeitungsschritt handelt bei dem HIT-Protokollbefehle aus dem IN-File an den Server zum Senden, Ändern oder Lesen von Daten geschickt werden oder ob nur lokal auf dem IN-File Kopier- und Filterverarbeitung durchgeführt werden soll.:
bullet0: NORM - Normaler HIT-Batch Verarbeitungsschritt (Default)
bullet1: COPY - reines Kopieren der Datensätze aus der Inputdatei (INFILE) in die Outputdatei (OUFILE)
ggf. anwenden von post-output-processing aus optionaler POP-Steuerdatei (POPFILE)
bullet2: FILTER - Klassicher Filter, kopiere nur Daten aus der Inputdatei (INFILE) in die Outputdatei (OUFILE)
wenn die Daten auch in der Filterdatei (FILTERFILE) vorkommen, also "copy IN to OUT if exist in FILTER"
bullet3: INVERS - Klassicher Filter (andersrum), kopiere nur Daten aus der Filterdatei (FILTERFILE) in die Outputdatei (OUFILE)
wenn die Daten auch in der Inputdatei (INFILE) vorkommen, also "copy FLT to OUT if exist in IN"
bullet4: NEGATIV - Negativer Filter, kopiere nur Daten aus der Inputdatei (INFILE) in die Outputdatei (OUFILE)
wenn die Daten nicht in der Filterdatei (FILTERFILE) vorkommen, also "copy IN to OUT if not exist in FILTER"
bullet5: OR - Oder, kopiere Daten aus der Inputdatei (INFILE) bzw. der Filterdatei (FILTERFILE) nur einmal
in die Outputdatei (OUFILE) wenn die Daten in einer oder beiden Datein vorkommen.
Die Datein sollten gleich struktuiriert sein. Wenn in beiden existiert wird nur INFILE genommen
bullet6: OR-INV - Oder, analog oben, aber wenn in beiden existiert wird nur FILTERFILE genommen
bullet7: XOR - Exclusiv Oder, kopiere nur Daten aus der Inputdatei (INFILE) bzw. der Filterdatei (FILTERFILE)
in die Outputdatei (OUFILE) wenn die Daten nur einmal vorkommen
bullet8: JOIN - die beiden Tabellen "joinen", also jeden Satz des IN-File mit jedem Satz des FILTER kombinieren und in Ausgabe übernehmen falls Filter-Spalte übereinstimmen
bullet9: JOIN-Left - die beiden Tabellen "left outer joinen", also jeden Satz des IN-File mit jedem Satz des FILTER kombinieren und in Ausgabe übernehmen falls Filter-Spalte übereinstimmen oder in FILTER nicht gefunden
bullet10: JOIN-Right - die beiden Tabellen "right outer joinen", also jeden Satz des IN-File mit jedem Satz des FILTER kombinieren und in Ausgabe übernehmen falls Filter-Spalte übereinstimmen oder in INPUT nicht gefunden
bullet11: JOIN-Full - die beiden Tabellen "right outer joinen", also jeden Satz des IN-File mit jedem Satz des FILTER kombinieren und in Ausgabe übernehmen falls Filter-Spalte übereinstimmen oder in INPUT oder in FILTER nicht gefunden
bullet20: SORT - reines Sortieren der Datensätze aus der Inputdatei (INFILE) in die Outputdatei (OUFILE).
Angaben zu Vergleichsspalte "Flt_Col_In" und "FilterNumeric" und "FilterDistinct" werden berücksichtigt
Hier darf INFILE und OUTFILE identisch sein, damit "in place Sortierung" erfolgt. (funktioniert momentan nicht)
bullet21 - 31: analog Filter 1 - 11, aber mit "in place Sortierung" von INFILE und FilterFile
optional
Flt_Col_FLT Angabe der Vergleichsspalten für die Filterdatei (FILTERFILE).
Zur Ermittlung ob Daten aus der Inputdatei (INFILE) in der Filterdatei (FILTERFILE) existieren wird die ganze Zeile oder bestimmte Spalten verglichen:
bullet0: ZEILE - die ganze Zeile wird zum Vergleich herangezogen, sinnvoll insbesondere wenn nur ein Spalte vorhanden
bulletx[;y;...]: SPALTEN - die entsprechenden Spalten (Semikolon getrennt) in der Filter-Datei werden zum Vergleich benutzt
optional
Flt_Col_IN Angabe der Vergleichsspalten für die Inputdatei (INFILE):
bullet0: ZEILE - die ganze Zeile wird zum Vergleich herangezogen, sinnvoll insbesondere wenn nur ein Spalte vorhanden
bulletx[;y;...]: SPALTEN - die entsprechenden Spalten (Semikolon getrennt) in der Input-Datei werden zum Vergleich benutzt
optional
FilterFile Datei mit Überschrift und Datenzeilen wenn FilterArt >  0, (kein Default, i.d.R. LEER). optional
FilterDistinct Sollen doppelt auftretende Zeilen (bezüglich Vergleichskriterium) beim Filter speziell behandelt werden:
bullet0: NORMAL - ggf. duplicate - nichts tun (Default)
bullet1: DISTINCT - übergehe Doubletten
optional
FilterNumeric Wie sollen die Vergleichskriterien (bezüglich angenommener Sortierung und Vergleichsoperation) behandelt werden:
bullet0: Nein, nicht numerisch sondern TEXT - als Zeichenkette, die Inhalte der Filterspalte(n) sind i.d.R. gleich lang,
Sortierfolge muss 1,2,20,21,3 sein (Default)
bullet1: Ja, möglichst numerisch als ZAHL - die Inhalte der Filterspalte(n) werden falls reine Zahl numerisch verglichen,
Sortierfolge muss 1,2,3,20,21 sein
optional
 

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Stand: 21.02.2012 RP, HZ

 
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